Was ist ein Ponzi-Scheme? (Erklärung)

Charles_Ponzi
Charles Ponzi: Begründer des Ponzi-Scheme

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen bringen viele Vorteile mit sich, die teils revolutionär sein könnten!

Doch der Bitcoin bringt auch seine Schattenseiten mit sich. So galt er gerade in seiner Anfangszeit als die Währung der Kriminellen. Im Darknet wurden Drogen und Waffen mit Bitcoins gekauft. Und auch Geldwäsche war einfach, denn der Bitcoin ist anonym und alles funktioniert online.

Eine weitere Schattenseite, die der Bitcoin mit sich bringt nennt sich Ponzi-Scheme (Deutsch oft: „Schneeballsystem“).

Den Ursprung des Ponzi-Schemes findet sich allerdings in der realen Welt. Dieses Betrugsschema ist benannt nach Charles Ponzi. Dieser wurde mit den Betrügereien nach diesem Schema vorübergehend sehr reich.

Das ist das System sehr einfach: Charles Ponzi nahm Gelder von Investoren an und versprach ihnen sehr hohe Rendite, also hohe Gewinne. Wollte ein Investor nun sein Anfangsguthaben wiederbekommen, so zahlte Ponzi es ihm aus – mit einem großen Gewinn.  Dieser Gewinn wurde durch neue Einzahlungen finanziert, also durch neue Investoren.

Die alten Investoren waren natürlich begeistert und investierten erneut, denn derart schnelle und hohe Gewinne bekam man nirgendwo sonst! Irgendwann wurden die Summen aber zu hoch und Ponzi flog auf – und wanderte in Haft.

Das Problem ist nämlich, dass die Zahl der Teilnehmer, bzw. Investoren exponentiell steigen muss, um die Rendite auch auszahlen zu können.

Auch heute kommt das Konzept noch in der herkömmlichen Marktwirtschaft vor. Oft setzten sich die Betreiber des Betrugs mit dem Geld ab, bevor sie auffliegen.

Wie funktioniert ein Bitcoin-Ponzi-Scheme?

Beim Bitcoin funktioniert das Ganze sehr ähnlich, ist aber noch gefährlicher. In diesen Fällen sind die Betreiber anonym. Es existiert nur eine Webseite – ohne Details dazu, wem man sein Geld gibt. Falls doch Informationen existieren, so sind diese gefälscht.

Die Anonymität, die der Bitcoin verspricht verstärkt dieses Problem nur noch. So können sich die Betreiber derartiger Betrugs-Webseiten problemlos absetzten, ohne vernünftig verfolgt werden zu können. Jeder, der ihnen Geld gegeben hat, verliert es.

Auch beim Bitcoin wird mit lächerlich hohen Renditen geworben. So ist die Rede davon, seine Bitcoins in 100 Stunden, einer Woche oder einigen Tagen verdoppeln zu können.

Tatsächlich wird dieses Versprechen eingehalten, ähnlich wie Charles Ponzi sein Versprechen am Anfang einhielt. Wenn dann die Leute Vertrauen gefasst haben wird mehr investiert, und die Betrüger schließen die Webseite und verschwinden.

Und der einfach Nutzer? Der verliert seinen gesamten Einsatz! 

Deshalb: Finger weg von Ponzi-Schemes!

Wie kann man ERC20 und ERC223 Tokens empfangen? (Erklärung)

1*N4Xyvmrm-6uMzJcKkU7BMw

 

Viele der heutigen ICOs und Airdrops geben keine wirklich neuen Kryptowährungen aus, sondern sogenannte Tokens. Diese basieren auf verschiedenen anderen Kryptowährungen und werden auch auf andere Weise empfangen!

Ein Token anstelle eines Coins wird meist erstellt, wenn ein ICO mehr Wert auf den Zweck der Tokens legt, als auf die technischen Details. So kann ein Coin meist mehr als ein anderer Coin wie der Bitcoin, ist schneller oder hat andere Vorteile. Ein Token dient vielmehr als Mittel zum Zweck.

Tokens basieren zumeist auf der Ethereum Blockchain. Diese gilt als die Beste zur Erstellung von Tokens und ist am meisten verbreitet. Es werden hauptsächlich zwei Standards angeboten: ERC20 und ERC223. Die technischen Unterschiede der beiden Tokens sind für den Anwender nur nebensächlich.

Mithilfe der Ethereum Smart Contracts lässt sich ein neuer Token ohne übermäßig großen technischen Aufwand erstellen, was besonders für ICOs und Airdrops interessant ist.

Empfangen werden können die Tokens aber nicht mit jeder Plattform! Die Adresse, an die die Tokens gesendet werden ist die herkömmliche Ethereum Adresse. Dadurch kommt es vor, das unwissende Nutzer Tokens an eine Plattform schicken lassen, die zwar Ethereum unterstützt, aber keine Tokens – wobei die Tokens verloren gehen!

So unterstützen Handelsplattformen wie Binance und Poloniex ERC20 und ERC223 Tokens nicht.

Der beste Weg Tokens zu empfangen ist daher ein entsprechender Wallet. Ein gutes Beispiel ist der „Trust Wallet„, eine einfache und kostenlose App, die sowohl für IOS, als auch für Android erhältlich ist. Besonders macht die App, dass man als Nutzer vollen Zugriff auf seinen Private Key behält – was die App absolut sicher macht!

Die ersten Tokens kann man entweder bei einem ICO gegen Geld erwerben, oder aber kostenlos bei einem Airdrop bekommen! Eine entsprechende Liste mit kostenlosen Tokens haben wir hier aufgestellt!

Nächster Artikel: Was ist eine Blockchain? (Erklärung)

Was bedeutet P2P? (Erklärung) – Peer To Peer

2000px-p2p-network-svg.png

Ist von Peer-To-Peer – abgekürzt P2P – die Rede, so spricht man einfach gesagt von einer Rechner-zu-Rechner Verbindung. Das bedeutet, das die Kommunikation zwischen zwei Rechner direkt verläuft und ohne einen Mittelsmann geschieht.

So befinden sich keine weiteren Server, andere Rechner oder sonstige Zwischenstellen in der Kommunikationskette. Zudem sind alle dieser Rechner, also Peers, gleichberechtigt. Sie nehmen Dienste in Anspruch und stellen sie zur Verfügung.

Was hat Peer-to-Peer mit dem Bitcoin zu tun?

Auch das Bitcoin-Netzwerk ist als P2P-Netzwerk gestaltet. Jeder, der den Bitcoin-Wallet herunterläd ist Teil dieses Netzwerkes.

So werden alle Transaktionen mit Bitcoins Peer-To-Peer durchgeführt. Überweist also Nutzer A einen Bitcoins an Nutzer B, so wird dieser von Rechner zu Rechner gesendet. Würde man Euros oder Dollars über die Bank überweisen, so würde das Geld zuerst an die Bank gehen.

Die Bank könnte die Transaktion dann noch verhindern oder einschränken. Zudem würden Gebühren anfallen. Dies ist in Industrieländern wie Deutschland weniger dramatisch, doch in Diktaturen können auf diese Weise Geldflüsse verhindert werden. Mit dem Bitcoin können diese Regulationen umgangen werden.

Auch die Kosten für den Nutzer sind im P2P Netzwerk geringer. Möchte man Geld ins ferne Ausland überweisen, so ist dies mit herkömmlichen Banken meist nicht nur langsam, sondern auch sehr teuer. Der Bitcoin und andere Altcoins wie Ethereum oder Litecoins stellen hier eine deutlich günstigere Alternative dar.

TenX: Im Alltag mit Bitcoin & Co bezahlen?

tenx_wallet.jpg

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum bieten viele tolle Möglichkeiten. Sie sind schnell, sicher, anonym und für jeden auf der Welt nutzbar. Doch im Alltag mit Bitcoins zu bezahlen ist schwierig. Nur wenige Cafes oder andere Vorreiter akzeptieren sie. TenX könnte das ändern!

Das unter anderem von Dr. Julian Hosp gegründete Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, die Verbreitung von Bitcoin voranzutreiben und den Bitcoin deutlich alltagstauglicher zu machen!

Mithilfe einer TenX-Kreditkarte soll der Nutzer in Zukunft per Bitcoin, Ethereum oder Litecoin überall bezahlen können. Weltweit, im Cafe, im Supermarkt und an der Tankstelle.

Zudem soll es möglich sein, Bargeld von der Kreditkarte abzuheben. Seine Bitcoins in Bargeld umzutauschen ist bisher nur mit viel Aufwand und hohem Risiko möglich. TenX sorgt mit der Kreditkarte dafür, dass das Abheben genauso einfach ist, wie von einem ganz normalen Konto.

Aktuell müssen Geschäfte, Restaurants und alle Einrichtungen, die Bitcoins verwenden wollen, viel Aufwand betreiben, um dies zu ermöglichen. Das tun aber nur die wenigsten, so dass es ausserhalb von Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln kaum möglich ist, mit Bitcoins zu bezahlen. Dank TenX kann in jedem Geschäft mit Bitcoins gezahlt werden.

Die Handhabung ist sehr einfach und per App möglich. Man muss nicht zur Bank, es gibt keine langen Wartezeiten und wenig Bürokratie – alles, wie es immer der Grundgedanke der Kryptowährungen war.

Neben den bisherigen Coins sollen noch mehr Altcoins gelistet werden: Das Entwicklerteam arbeitet weiter daran, auch Währungen wie Bitcoin Cash, Stellar oder Monero zu listen!

Nächster Artikel: Handy-Mining mit Electroneum – Gratis Coins!