Xapo – 2019: Testbericht – Bitcoin Wallet und Vault

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(c) https://xapo.com/brand/

Bitcoins im Alltag zu verwenden ist oft schwierig – wenn nicht sogar unmöglich. Rewe akzeptiert keine Bitcoins, Saturn akzeptiert keine Bitcoins und der Imbiss des Vertrauens schon garnicht.

Allenfalls einige wenige Cafés in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Amsterdam bieten die Bezahlung per Kryptowährung an, lebt man aber außerhalb dieser Gegenden kann man dieses Angebot nicht nutzen.

Somit werden Bitcoins häufig zum nutzlosen Spaß den man sich mal gemacht hat, finden aber keinerlei Einzug im Alltag.

Und genau das möchte Xapo ändern: Mit einer Kreditkarte, die in allen Läden der Welt funktioniert – die mit Bitcoins bezahlt.

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(c) Xapo: Kreditkarte – Bezahlen mit Bitcoins

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Nutzer eröffnet einen kostenlosen Bitcoin-Wallet auf Xapo und bekommt daraufhin eine Kreditkarte zugeschickt.

Die Bitcoins sind währenddessen absolut sicher gespeichert und können nicht verloren gehen.

Nun ist die Karte da: Der Kunde geht in einen Laden, bezahlt mit der Karte. Xapo bezahlt den Laden in Euro oder Dollar, bucht aber Bitcoins aus dem Konto ab – die Verrechnung geschieht bei Xapo, ohne jeden Mehraufwand des Nutzers!

So lässt sich der Bitcoin ohne Probleme im Alltag verwenden und in jedem Rewe, Aldi, an jeder Tankstelle und in jedem Ikea kann mit Bitcoins bezahlt werden.

Die Kreditkarten sind in Deutschland leider noch nicht verfügbar, das Xapo Konto allerdings schon. Mit der praktischen App lassen sich bereits jetzt Bitcoin-Überweisungen tätigen, während die übrigen Bitcoins sicher im Wallet aufgehoben sind.

So lässt sich mit Xapo zum Beispiel auf Bitify einkaufen, ein Onlineshop wie eBay, auf dem Produkte mit Bitcoins und Litecoins ge- und verkauft werden können!

Ein kostenloses Xapo Konto lässt sich ganz einfach hier einrichten.

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(c) Xapo: Einfache Handhabung dank App

Steemit: Blockchain-Based Social Media

Social Media ist heutzutage weit verbreitet. Fast jeder hat Facebook, WhatsApp, Instagram, YouTube und Snapchat. Zudem nutzt jeder Google und der ein oder andere postet auch auf WordPress. Doch keine dieser Seiten basiert auf einer Blockchain. Steemit will das ändern.

Bei Steemit handelt es sich wohl um die Erste auf der Blockchain von STEEM basierende Social Media Plattform der Welt.

Der Grundgedanke ist einfach: Alle Posts, die auf der Webseite geschehen, werden in der STEEM-Blockchain gespeichert. Auf der anderen Seite wird jeder Post durch die Blockchain belohnt: In Form von STEEM-Coin – also mit Geld!

Das Besondere ist, dass die Nutzung nicht nur gratis ist, sondern man sogar Geld verdienen kann. Während herkömmliche Plattformen die Nutzerdaten verkaufen, um daran selbst zu verdienen, wird bei Steemit der Nutzer belohnt!

Verdienen kann man durch das erstellen von Posts und durch Voten. Wer einen Beitrag teilt kann, falls dieser viele Votes bekommt und beliebt wird zum Teil bis zu über 1000$ verdienen! Im Normalfall liegt der Gewinn natürlich niedriger: Doch je hochwertiger der Content, desto höher ist der Verdienst!

Votet man zudem für einen fremden Content ehe dieser beliebt ist, so kann es vorkommen, dass man einen Anteil an dem Geld bekommt! Man wird also im Idealfall für einen „Like“ bezahlt.

Die Themen auf Steemit behandeln größtenteils Kryptogeld, Bitcoins und Trading – doch es gibt auch andere Rubriken! Es sollte also für jeden etwas dabei sein.

Nächster Artikel: Was ist ein Fork? (Erklärung) – Hard Fork & Soft Fork

Luna: Blockchain-Based Dating App – Die Zukunft des Online-Dating?

Es gibt Unmengen von Dating-Seiten und Apps. Manche kosten Geld, andere sind voll von Werbung. Ein paar kosten Geld und sind voll von Werbung. Die Probleme sind aber meist die selben. Eine neue Dating-Plattform möchte das Online-Dating nun revolutionieren!

Viele dieser Apps funktionieren nach dem selben Prinzip: Mit „swipen“. Es werden einem alle Personen angezeigt und man sucht aus, wer einem am besten Gefällt. Basieren tut diese Entscheidung meistens nur auf dem Aussehen.

Das Ziel das Macher ist es nicht, die richtigen Personen zu „matchen“, sondern die Nutzer mit der richtigen Werbung zu matchen. Daraus resultiert eine große Unzufriedenheit der Nutzer: Kaum eine Art von Apps schneidet derart schlecht bei Umfragen ab wie Dating-Apps.

Dem Ganzen entgegenwirken möchte Luna. Bei Luna handelt es sich um eine auf der Blockchain basierende Dating-Plattform, die in Verbindung mit Machine Learning erreichen will, das es beim Dating wieder um die Liebe geht – und nicht um Geld.

Ein häufiges Problem ist, dass Frauen auf diesen Plattformen beinahe überrannt werden. Es gibt viel mehr Männer als Frauen, so dass eine Ungleichheit entsteht. Denn die Männer werden, beziehungsweise fühlen sich, oft ignoriert.

Durch eine Blockchain und damit verbundene Tokens soll dies geändert werden. Die Idee ist, dass es Coins kostet, die erste Nachricht zu verschicken. Dies hat zum Ziel, dass Männer nicht mehr massenweise „Hey“, „Hi“, und „Hallo“ verschicken – denn das wird sehr teuer! Das Augenmerk soll auf Qualität anstelle von Quantität gelegt werden.

Auf der anderen Seite bekommen Frauen keine Unmengen von inhaltlosen Nachrichten mehr. Stattdessen sind die Nachrichten von höherer Qualität und nur noch von Männern, die sich tatsächlich für sie interessieren.

Des weiteren erhält der Empfänger einer Nachricht einen Teil der Coins – so dass diese im Netzwerk bleiben, anstatt der Bereicherung der Entwickler zu dienen. Und keine Sorge: Natürlich kosten nur die erste Nachricht. Das folgende Gespräch nicht!

Nächster Artikel: Electroneum – Android Mining (Gratis Coins!)

TenX: Im Alltag mit Bitcoin & Co bezahlen?

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum bieten viele tolle Möglichkeiten. Sie sind schnell, sicher, anonym und für jeden auf der Welt nutzbar. Doch im Alltag mit Bitcoins zu bezahlen ist schwierig. Nur wenige Cafes oder andere Vorreiter akzeptieren sie. TenX könnte das ändern!

Das unter anderem von Dr. Julian Hosp gegründete Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, die Verbreitung von Bitcoin voranzutreiben und den Bitcoin deutlich alltagstauglicher zu machen!

Mithilfe einer TenX-Kreditkarte soll der Nutzer in Zukunft per Bitcoin, Ethereum oder Litecoin überall bezahlen können. Weltweit, im Cafe, im Supermarkt und an der Tankstelle.

Zudem soll es möglich sein, Bargeld von der Kreditkarte abzuheben. Seine Bitcoins in Bargeld umzutauschen ist bisher nur mit viel Aufwand und hohem Risiko möglich. TenX sorgt mit der Kreditkarte dafür, dass das Abheben genauso einfach ist, wie von einem ganz normalen Konto.

Aktuell müssen Geschäfte, Restaurants und alle Einrichtungen, die Bitcoins verwenden wollen, viel Aufwand betreiben, um dies zu ermöglichen. Das tun aber nur die wenigsten, so dass es ausserhalb von Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln kaum möglich ist, mit Bitcoins zu bezahlen. Dank TenX kann in jedem Geschäft mit Bitcoins gezahlt werden.

Die Handhabung ist sehr einfach und per App möglich. Man muss nicht zur Bank, es gibt keine langen Wartezeiten und wenig Bürokratie – alles, wie es immer der Grundgedanke der Kryptowährungen war.

Neben den bisherigen Coins sollen noch mehr Altcoins gelistet werden: Das Entwicklerteam arbeitet weiter daran, auch Währungen wie Bitcoin Cash, Stellar oder Monero zu listen!

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