Wie kann man ERC20 und ERC223 Tokens empfangen? (Erklärung)

Viele der heutigen ICOs und Airdrops geben keine wirklich neuen Kryptowährungen aus, sondern sogenannte Tokens. Diese basieren auf verschiedenen anderen Kryptowährungen und werden auch auf andere Weise empfangen!

Ein Token anstelle eines Coins wird meist erstellt, wenn ein ICO mehr Wert auf den Zweck der Tokens legt, als auf die technischen Details. So kann ein Coin meist mehr als ein anderer Coin wie der Bitcoin, ist schneller oder hat andere Vorteile. Ein Token dient vielmehr als Mittel zum Zweck.

Tokens basieren zumeist auf der Ethereum Blockchain. Diese gilt als die Beste zur Erstellung von Tokens und ist am meisten verbreitet. Es werden hauptsächlich zwei Standards angeboten: ERC20 und ERC223. Die technischen Unterschiede der beiden Tokens sind für den Anwender nur nebensächlich.

Mithilfe der Ethereum Smart Contracts lässt sich ein neuer Token ohne übermäßig großen technischen Aufwand erstellen, was besonders für ICOs und Airdrops interessant ist.

Empfangen werden können die Tokens aber nicht mit jeder Plattform! Die Adresse, an die die Tokens gesendet werden ist die herkömmliche Ethereum Adresse. Dadurch kommt es vor, das unwissende Nutzer Tokens an eine Plattform schicken lassen, die zwar Ethereum unterstützt, aber keine Tokens – wobei die Tokens verloren gehen!

So unterstützen Handelsplattformen wie Binance und Poloniex ERC20 und ERC223 Tokens nicht.

Der beste Weg Tokens zu empfangen ist daher ein entsprechender Wallet. Ein gutes Beispiel ist der „Trust Wallet„, eine einfache und kostenlose App, die sowohl für IOS, als auch für Android erhältlich ist. Besonders macht die App, dass man als Nutzer vollen Zugriff auf seinen Private Key behält – was die App absolut sicher macht!

Die ersten Tokens kann man entweder bei einem ICO gegen Geld erwerben, oder aber kostenlos bei einem Airdrop bekommen! Eine entsprechende Liste mit kostenlosen Tokens haben wir hier aufgestellt!

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Was bedeutet P2P? (Erklärung) – Peer To Peer

Ist von Peer-To-Peer – abgekürzt P2P – die Rede, so spricht man einfach gesagt von einer Rechner-zu-Rechner Verbindung. Das bedeutet, das die Kommunikation zwischen zwei Rechner direkt verläuft und ohne einen Mittelsmann geschieht.

So befinden sich keine weiteren Server, andere Rechner oder sonstige Zwischenstellen in der Kommunikationskette. Zudem sind alle dieser Rechner, also Peers, gleichberechtigt. Sie nehmen Dienste in Anspruch und stellen sie zur Verfügung.

Was hat Peer-to-Peer mit dem Bitcoin zu tun?

Auch das Bitcoin-Netzwerk ist als P2P-Netzwerk gestaltet. Jeder, der den Bitcoin-Wallet herunterläd ist Teil dieses Netzwerkes.

So werden alle Transaktionen mit Bitcoins Peer-To-Peer durchgeführt. Überweist also Nutzer A einen Bitcoins an Nutzer B, so wird dieser von Rechner zu Rechner gesendet. Würde man Euros oder Dollars über die Bank überweisen, so würde das Geld zuerst an die Bank gehen.

Die Bank könnte die Transaktion dann noch verhindern oder einschränken. Zudem würden Gebühren anfallen. Dies ist in Industrieländern wie Deutschland weniger dramatisch, doch in Diktaturen können auf diese Weise Geldflüsse verhindert werden. Mit dem Bitcoin können diese Regulationen umgangen werden.

Auch die Kosten für den Nutzer sind im P2P Netzwerk geringer. Möchte man Geld ins ferne Ausland überweisen, so ist dies mit herkömmlichen Banken meist nicht nur langsam, sondern auch sehr teuer. Der Bitcoin und andere Altcoins wie Ethereum oder Litecoins stellen hier eine deutlich günstigere Alternative dar.

TenX: Im Alltag mit Bitcoin & Co bezahlen?

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum bieten viele tolle Möglichkeiten. Sie sind schnell, sicher, anonym und für jeden auf der Welt nutzbar. Doch im Alltag mit Bitcoins zu bezahlen ist schwierig. Nur wenige Cafes oder andere Vorreiter akzeptieren sie. TenX könnte das ändern!

Das unter anderem von Dr. Julian Hosp gegründete Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, die Verbreitung von Bitcoin voranzutreiben und den Bitcoin deutlich alltagstauglicher zu machen!

Mithilfe einer TenX-Kreditkarte soll der Nutzer in Zukunft per Bitcoin, Ethereum oder Litecoin überall bezahlen können. Weltweit, im Cafe, im Supermarkt und an der Tankstelle.

Zudem soll es möglich sein, Bargeld von der Kreditkarte abzuheben. Seine Bitcoins in Bargeld umzutauschen ist bisher nur mit viel Aufwand und hohem Risiko möglich. TenX sorgt mit der Kreditkarte dafür, dass das Abheben genauso einfach ist, wie von einem ganz normalen Konto.

Aktuell müssen Geschäfte, Restaurants und alle Einrichtungen, die Bitcoins verwenden wollen, viel Aufwand betreiben, um dies zu ermöglichen. Das tun aber nur die wenigsten, so dass es ausserhalb von Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln kaum möglich ist, mit Bitcoins zu bezahlen. Dank TenX kann in jedem Geschäft mit Bitcoins gezahlt werden.

Die Handhabung ist sehr einfach und per App möglich. Man muss nicht zur Bank, es gibt keine langen Wartezeiten und wenig Bürokratie – alles, wie es immer der Grundgedanke der Kryptowährungen war.

Neben den bisherigen Coins sollen noch mehr Altcoins gelistet werden: Das Entwicklerteam arbeitet weiter daran, auch Währungen wie Bitcoin Cash, Stellar oder Monero zu listen!

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Was ist ein Airdrop? (Erklärung)

In den letzten Jahren und Monaten taucht der Begriff „Airdrop“ immer häufiger im Zusammenhang mit Kryptowährungen und ICOs auf. Doch war ist ein Airdrop? Und wie kann man davon profitieren?

Ganz simpel gesagt bedeutet ein Airdrop, dass Coins oder Tokens kostenlos verteilt werden. Dies kann auf mehrere Weisen geschehen.

Eine dieser Möglichkeiten ist ein „Hard Fork„. Hier kann es dazu kommen, dass eine Blockchain in zwei Blockchains aufgeteilt wird. Wer einen Coin der alten Blockchain besaß bekommt auch einen Coin in der neuen Blockchain – durch einen Airdrop. Ein gutes Beispiel hierfür ist Bitcoin und Bitcoin Cash: Die neue Bitcoin Cash Blockchain spaltete sich Mitte 2017 von der alten Bitcoin Core Blockchain ab. Wer zum Zeitpunkt der Abspaltung einen Bitcoin besaß, bekam auch einen Bitcoin Cash.

Die zweite und häufigste Möglichkeit eines Airdrops ist, wenn Coins oder Tokens im Rahmen einer ICO an Nutzer ausgegeben werden. So werden meist geringe Summen kostenlos verschickt, um die Zahl der Nutzer zu erhöhen und um den Coin zu verbreiten.

Dies ist eine gute Möglichkeit, um von den Airdrops zu profitieren. Oft kann jeder teilnehmen und einige Coins abgreifen, die möglicherweise einmal viel wert werden! Eine Liste mit Airdrops findet man hier!

Benötigen tut man meistens einen entsprechenden Wallet. Da die meisten Airdrops auf dem Ethereum-Standard basieren sollte man einen ERC20-fähigen Wallet wie „Trust“ besitzen, den man kostenlos nutzen kann.

Der Trust-Wallet ist zudem Fork-fähig. Sollte also wieder ein Ethereum-Fork stattfinden, wie bei „Ethereum Classic“, werden die neuen Coins direkt auf den Wallet gutgeschrieben!

Auch eine Art Airdrop sind kleine Giveaways wie bei Electroneum. Dieser Coin wird gratis an die Nutzer der Smartphone-App verteilt!

 

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