Luna: Blockchain-Based Dating App – Die Zukunft des Online-Dating?

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Es gibt Unmengen von Dating-Seiten und Apps. Manche kosten Geld, andere sind voll von Werbung. Ein paar kosten Geld und sind voll von Werbung. Die Probleme sind aber meist die selben. Eine neue Dating-Plattform möchte das Online-Dating nun revolutionieren!

Viele dieser Apps funktionieren nach dem selben Prinzip: Mit „swipen“. Es werden einem alle Personen angezeigt und man sucht aus, wer einem am besten Gefällt. Basieren tut diese Entscheidung meistens nur auf dem Aussehen.

Das Ziel das Macher ist es nicht, die richtigen Personen zu „matchen“, sondern die Nutzer mit der richtigen Werbung zu matchen. Daraus resultiert eine große Unzufriedenheit der Nutzer: Kaum eine Art von Apps schneidet derart schlecht bei Umfragen ab wie Dating-Apps.

Dem Ganzen entgegenwirken möchte Luna. Bei Luna handelt es sich um eine auf der Blockchain basierende Dating-Plattform, die in Verbindung mit Machine Learning erreichen will, das es beim Dating wieder um die Liebe geht – und nicht um Geld.

Ein häufiges Problem ist, dass Frauen auf diesen Plattformen beinahe überrannt werden. Es gibt viel mehr Männer als Frauen, so dass eine Ungleichheit entsteht. Denn die Männer werden, beziehungsweise fühlen sich, oft ignoriert.

Durch eine Blockchain und damit verbundene Tokens soll dies geändert werden. Die Idee ist, dass es Coins kostet, die erste Nachricht zu verschicken. Dies hat zum Ziel, dass Männer nicht mehr massenweise „Hey“, „Hi“, und „Hallo“ verschicken – denn das wird sehr teuer! Das Augenmerk soll auf Qualität anstelle von Quantität gelegt werden.

Auf der anderen Seite bekommen Frauen keine Unmengen von inhaltlosen Nachrichten mehr. Stattdessen sind die Nachrichten von höherer Qualität und nur noch von Männern, die sich tatsächlich für sie interessieren.

Des weiteren erhält der Empfänger einer Nachricht einen Teil der Coins – so dass diese im Netzwerk bleiben, anstatt der Bereicherung der Entwickler zu dienen. Und keine Sorge: Natürlich kosten nur die erste Nachricht. Das folgende Gespräch nicht!

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Was bedeutet Fiat-Geld oder Fiat-Money? (Erklärung)

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Bei Fiatgeld (auch Fiat-Geld oder Fiat-Money genannt) handelt es sich um Geld, ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient.

Das Gegenteil zu diesem Fiatgeld ist das sogenannte Warengeld. Dieses hat einen inneren Wert. Gute Beispiele für Warengeld sind Gold, Silber oder früher auch Reis und Tabak.

Die Wertsicherung des Fiatgeldes findet heutzutage auch nicht mehr durch ein Koppeln an andere Werte wie Rohstoffe statt. Stattdessen wird die Wertsicherung durch eine Regierung durchgeführt.

So wird der Wert des Euros durch die EU und die EZB gesichert. Der US-Dollar ist durch die USA gesichert und der Pfund durch die Regierung des Vereinigten Königreichs.

Der wirkliche Wert offenbart sich aber erst durch die tatsächliche Akzeptanz. Würde der Euro nirgendwo akzeptiert werden, so wäre der Euro auch nichts wert.

Theoretisch kann bei diesen Fiatwährungen eine unendliche Geldschöpfung stattfinden. Möchte man beim Warengeld mehr Geld erhalten, so muss man mehr Waren erschaffen. Fiatgeld kann allerdings unendlich erschaffen werden. Meist ist diese Schöpfung aber künstlich begrenzt, damit nicht zu viel Inflation stattfindet.

Fiatgeld und Bitcoin – wie hängt das zusammen? 

Geht es um den Bitcoin, ist häufig auch von Fiatgeld die Rede. Hierbei gelten Bitcoins und Altcoins als der Gegensatz zum Fiatgeld.

Spricht man also davon, Bitcoins in Fiatgeld umzuwandeln, so möchte man seine Bitcoins gegen Euros oder Dollars eintauschen.

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Electroneum: Massentaugliche Bitcoin-Alternative aus England

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„Die erste Kryptowährung aus Großbritannien“ – so wird Electroneum beworben, eine auf der Monero-Blockchain basierende neue Kryptowährung. Das Besondere? Das Hauptaugenmerk liegt auf der Massentauglichkeit!

Ende 2017 fand ein ICO statt, der von besonderem Erfolg geprägt war. Die Kryptowährung Electroneum sammelte 40 Millionen Dollar ein – in rekordverdächtiger Zeit. So schloss der ICO bereits Tage vor dem geplanten Ende, denn alle Coins waren verkauft!

Die Währung aus England hat es sich zum Ziel gesetzt, Kryptowährungen massen- und alltagstauglich zu machen. Geschehen soll dies insbesondere durch eine starke Entwicklung in Richtung Smartphone.

Kein Wunder ist also, dass bereits eine Smartphone-App und Wallet online ist, mit der sich ganz einfach Coins versenden und empfangen lassen. Ein weiteres tolles Feature: Es gibt einen Mobile-Mining Simulator, durch den sich kostenlos echte Coins verdienen lassen!

Dieser Simulator soll die Verbreitung des Coins auf Smartphones vorantreiben – mit Erfolg. So hat Electroneum mittlerweile mehr als 1.500.000 Nutzer! Eingesetzt werden soll die Währung vor allem im Online-Gaming und in In-App-Käufen.

Die Währung hat gleich mehrere Besonderheiten: Eine davon ist ein hoher Grad an Anonymität, den nicht jeder neue Altcoin bietet. Des weiteren soll die Handhabung sehr einfach werden, so dass nicht nur Experten Electroneum nutzen können – sondern jedermann! Auch sind die Transaktionskosten sehr gering und Transaktionen sehr schnell, was für eine weite Verbreitung extrem wichtig ist!

Bereits jetzt kann Electroneum auf vielen Plattformen gehandelt werden, wie zum Beispiel auf KuCoin. Andere wichtige Plattformen wie Binance und Poloniex fehlen allerdings noch.

Electroneum bekommt man am einfachsten über die kostenlose Simulator-App für Android. Zudem kann man Coins Minen, sowohl auf Windows, als auch auf Mac und Linux!

Und auch für die Zukunft gibt es schon Pläne: Eines der wichtigsten Ziele ist es, die zwei Millionen Nutzer zu erreichen. Zudem soll das Team ausgebaut und die iOS-App gelauncht werden. Die Android App soll zudem weiter verbessert werden und Electroneum soll auf mehr Plattformen zum handeln gelistet werden!

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Was ist ein Ponzi-Scheme? (Erklärung)

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Charles Ponzi: Begründer des Ponzi-Scheme

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen bringen viele Vorteile mit sich, die teils revolutionär sein könnten!

Doch der Bitcoin bringt auch seine Schattenseiten mit sich. So galt er gerade in seiner Anfangszeit als die Währung der Kriminellen. Im Darknet wurden Drogen und Waffen mit Bitcoins gekauft. Und auch Geldwäsche war einfach, denn der Bitcoin ist anonym und alles funktioniert online.

Eine weitere Schattenseite, die der Bitcoin mit sich bringt nennt sich Ponzi-Scheme (Deutsch oft: „Schneeballsystem“).

Den Ursprung des Ponzi-Schemes findet sich allerdings in der realen Welt. Dieses Betrugsschema ist benannt nach Charles Ponzi. Dieser wurde mit den Betrügereien nach diesem Schema vorübergehend sehr reich.

Das ist das System sehr einfach: Charles Ponzi nahm Gelder von Investoren an und versprach ihnen sehr hohe Rendite, also hohe Gewinne. Wollte ein Investor nun sein Anfangsguthaben wiederbekommen, so zahlte Ponzi es ihm aus – mit einem großen Gewinn.  Dieser Gewinn wurde durch neue Einzahlungen finanziert, also durch neue Investoren.

Die alten Investoren waren natürlich begeistert und investierten erneut, denn derart schnelle und hohe Gewinne bekam man nirgendwo sonst! Irgendwann wurden die Summen aber zu hoch und Ponzi flog auf – und wanderte in Haft.

Das Problem ist nämlich, dass die Zahl der Teilnehmer, bzw. Investoren exponentiell steigen muss, um die Rendite auch auszahlen zu können.

Auch heute kommt das Konzept noch in der herkömmlichen Marktwirtschaft vor. Oft setzten sich die Betreiber des Betrugs mit dem Geld ab, bevor sie auffliegen.

Wie funktioniert ein Bitcoin-Ponzi-Scheme?

Beim Bitcoin funktioniert das Ganze sehr ähnlich, ist aber noch gefährlicher. In diesen Fällen sind die Betreiber anonym. Es existiert nur eine Webseite – ohne Details dazu, wem man sein Geld gibt. Falls doch Informationen existieren, so sind diese gefälscht.

Die Anonymität, die der Bitcoin verspricht verstärkt dieses Problem nur noch. So können sich die Betreiber derartiger Betrugs-Webseiten problemlos absetzten, ohne vernünftig verfolgt werden zu können. Jeder, der ihnen Geld gegeben hat, verliert es.

Auch beim Bitcoin wird mit lächerlich hohen Renditen geworben. So ist die Rede davon, seine Bitcoins in 100 Stunden, einer Woche oder einigen Tagen verdoppeln zu können.

Tatsächlich wird dieses Versprechen eingehalten, ähnlich wie Charles Ponzi sein Versprechen am Anfang einhielt. Wenn dann die Leute Vertrauen gefasst haben wird mehr investiert, und die Betrüger schließen die Webseite und verschwinden.

Und der einfach Nutzer? Der verliert seinen gesamten Einsatz! 

Deshalb: Finger weg von Ponzi-Schemes!