Trust Wallet – Ethereum & ERC20 Wallet

Das Internet ist voll von verschiedenen Wallets für verschiedene Kryptische Währungen. Es gibt Wallets für Bitcoins, für Litecoins, für Dogecoins, es gibt Offline-Wallets und Wallets als App. Es scheint so, als werden keine weiteren Wallets benötigt. Doch auch der Trust Wallet deckt ein wichtiges Feld ab.

Zunächst einmal ist der Trust Wallet ein scheinbar einfacher Ethereum Wallet. In diesem lässt sich Ether abspeichern und sicher aufbewahren.

Der Wallet ist Open Source und sehr sicher. So werden die Private Keys nicht auf den Servern der Betreibern gespeichert, wie es häufig der Fall ist, sondern der Nutzer behält den vollen Überblick. Die Private Keys werden nämlich Lokal gespeichert – man kann sich als Kunde sogar aussuchen wo. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die Keys niemand Fremden in die Hände fallen!

Des weiteren ist der Wallet sehr einfach zu bedienen. Es gibt eine Android und eine iOS App, die nur auf das Smartphone heruntergeladen werden muss.

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal ist aber die Unterstützung des ERC20 und ERC223 Standards. Das klingt zunächst einmal relativ technisch, ist aber einfach erklärt: Viele der neu entstehenden Tokens basieren auf Ethereum. Um diese Tokens empfangen zu können, benötigt man einen entsprechenden Wallet – wie den Trust Wallet.

Mittlerweile werden mehr als 20.000 derartiger Tokens von der App unterstützt! Besonders wichtig ist das, wenn man an einem ICO teilnehmen möchte. Zudem kann ein entsprechender Wallet auf für Airdrops praktisch sein: Wer gratis Tokens bekommen möchte, beispielsweise hier, braucht nichts weiter als die App!

Den Trust Wallet kann man hier herunterladen. Die Bedienung ist sehr einfach und der Wallet ist kostenlos!

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Venezuelas Kryptowährung: Petro – Eine Bitcoin Alternative?

Der Petro gilt als die erste staatliche Kryptowährung der Welt. Die 2018 erschienene Währung wurde von der Regierung Venezuelas mit dem Ziel eingeführt, die Wirtschaft des erschütterten Landes zu stabilisieren.

Herausgegeben wurde Petro ab dem 20.02.2018 in einem großen ICO. Von den insgesamt 100 Millionen verfügbaren Coins wurden zu Beginn 38,4 Millionen zum Verkauf freigegeben.

Nach Angaben der Regierung spülte der ICO bereits am ersten Verkaufstag 735 Millionen USD in die Taschen des Landes.

Der auf dem Blockchain basierende Coin kann nicht geschürft werden und ist, zumindest theoretisch, an die Ölreserven des Landes beziehungsweise and den Preis von Rohöl gekoppelt. Wegen dieser Aussage steht die Regierung von Venezuela allerdings in Kritik, denn Experten gehen davon aus, dass die Absicherung durch Ölreserven nicht oder nur geringfügig machbar ist.

Doch nicht nur dies brachte der Währung viel Kritik entgegen. So ist Petro, im Gegensatz zu fast allen anderen Kryptowährungen nicht Dezentral und nicht Transparent. Dabei waren es gerade diese zwei Faktoren, die für den Aufstieg von Bitcoin, Ethereum und anderen Coins sorgten.

Des weiteren wurde berichtet, dass die Währung nur dazu dienen könnte, um die Gelder der Führungsebene der Regierung anonym und unauffällig ausser Landes zu bringen. Die Kritik gipfelte im März 2018 damit, dass der Petro und Geschäfte mit der Währung in den Vereinigten Staaten verboten wurden.

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Was ist eine Blockchain? (Erklärung)

Wer mit Bitcoins zu tun hat kommt zwangsläufig auch mit dem Begriff der Blockchain (Block Chain) in Kontakt.

Eine Blockchain ist einfach gesagt eine erweiterbare Liste von Datensätzen, die durch ein kryptographisches Verfahren miteinander verkettet sind. (Deshalb: Kryptogeld)

Beim Bitcoin besteht die Blockchain aus einer Reihe von Datenblöcken. In diesen sind jeweils mehrere Transaktionen zusammengefasst. Jeder dieser Blöcke ist mit einer Prüfsumme versehen.

Die Blockchain des Bitcoins ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die älteste. Der Start der Blockchain war im Januar 2009. Neun Jahre später, im Februar 2018 betrug die Größe der Bitcoin Blockchain bereits fast 160 GB.

Der erste Block einer Blockchain, der beim Bitcoin 2009 veröffentlicht wurde wird Genesisblock genannt. Die jeweils neue Blöcke werden durch Mining erschaffen.

Jedoch funktionieren nicht alle Kryptowährungen durch eine Blockchain. Ein gutes Beispiel hierfür ist IOTA: Hier entschieden sich die Entwickler bewusst gegen die Blockchain-Technologie, um ein schnelleres und sichereres System zu erschaffen.

Doch nicht nur bei Kryptowährungen findet die Blockchain-Technologie anklang: Immer mehr Firmen werden auf Basis der Blockchain gegründet oder entwickeln Produkte, die sich auf die Blockchain stützen.

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Dogeminer.cc – Einfach Dogecoins Vermehren? (Testbericht)

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Eine neue Website die einem anbietet seine Coins zu vermehren nennt sich Dogeminer. Wie es der Name verspricht geht es um Dogecoins und nicht um Bitcoins, Ethereum oder Litecoins.

Die Seite selbst stellt sich als Cloud-Mining Plattform dar, ähnlich wie HashFlare. So kann man zwischen vier verschiedenen Modellen auswählen, mit denen jeweils 30 Tage lang Cloud-Mining betrieben wird.

Diese Modelle kosten zwischen 300 Dogecoins und 50.000 Dogecoins. Versprochen werden jeweils höhere Einnahmen. Nach den 30 Tagen soll man so beim kleinsten Investment 450 Dogecoins zurückbekommen – also einen Gewinn von 50%. Beim größten Modell ist gar von 82.500 Coins die Rede!

Ganz vertrauenserweckend ist die Webseite dann aber doch nicht: Es gibt kein Impressum und niemand scheint wirklich dahinter zu stehen. Auch gibt es keine Beweise dafür, dass tatsächlich Mining betrieben wird.

So ist es relativ wahrscheinlich, dass die Webseite einfach nur ein sogenanntes „Ponzi Scheme“ darstellt, das darin endet, dass die Betreiber die Webseite schließen und mit den eingezahlten Dogecoins verschwinden.

Gegen ein Ponzi-Scheme sprechen allerdings die Gewinne. Zwar sind die Profite mit 50% pro Monat hoch betitelt – bei normalen Ponzi-Schemes werden die Gewinne meist aber deutlich höher angegeben. Nicht selten ist von 100% in einer Woche die Rede.

Den Dogeminer auszuprobieren oder nicht, das ist jedem selbst überlassen. Gerade zu Beginn kann man bei einem Ponzi-Scheme häufig auch viel verdienen! Allerdings sollte nicht mehr investiert werden, als man zu verlieren verkraftet!

Wer nicht dazu entschieden hat, einen Versuch zu wagen kommt hier direkt zu Dogeminer.

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