Was bedeutet „KYC“? (Erklärung)

Der Begriff KYC taucht in letzter Zeit immer häufiger im Zusammenhang mit Bitcoin & Co auf. Doch was bedeutet KYC?

Kurz gesagt: Know your Customer. (Zu deutsch: Kenne deinen Kunden)

Hierbei handelt es sich um eine Prüfung der Kunden von Finanzinstituten oder Firmen, die sich im Finanzsektor bewegen. Hierzu zählen eben auch mit dem Bitcoin verwandte Firmen.

Es wird geprüft, ob es sich bei dem Kunden um eine echte Person handelt – und um eine, die wirklich zu Geldgeschäften berechtigt ist. So soll vor allem Geldwäsche verhindert und erschwert werden.

Auch dient es dem Schutz von Kindern – diese können so keine unwissentlichen Transaktionen oder Ausgaben durchführen, denn das durchlaufen des KYC-Prozesses ist komplizierter als ein einfaches klicken auf ‚Ja, ich bin 18‘.

In machen Fällen wird die Identität per Videotelefonat gecheckt, in dem auch der Personalausweis auf Richtigkeit geprüft wird. Zumeist reicht aber ein Foto des Ausweises oder Führerscheins.

Einen KYC Prozess zu durchlaufen ist zumeist etwas lästig – dient am Ende aber der eigenen Sicherheit sowie der Verbrechensbekämpfung und ist damit durchaus sinnvoll!

Xapo – 2019: Testbericht – Bitcoin Wallet und Vault

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(c) https://xapo.com/brand/

Bitcoins im Alltag zu verwenden ist oft schwierig – wenn nicht sogar unmöglich. Rewe akzeptiert keine Bitcoins, Saturn akzeptiert keine Bitcoins und der Imbiss des Vertrauens schon garnicht.

Allenfalls einige wenige Cafés in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Amsterdam bieten die Bezahlung per Kryptowährung an, lebt man aber außerhalb dieser Gegenden kann man dieses Angebot nicht nutzen.

Somit werden Bitcoins häufig zum nutzlosen Spaß den man sich mal gemacht hat, finden aber keinerlei Einzug im Alltag.

Und genau das möchte Xapo ändern: Mit einer Kreditkarte, die in allen Läden der Welt funktioniert – die mit Bitcoins bezahlt.

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(c) Xapo: Kreditkarte – Bezahlen mit Bitcoins

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Nutzer eröffnet einen kostenlosen Bitcoin-Wallet auf Xapo und bekommt daraufhin eine Kreditkarte zugeschickt.

Die Bitcoins sind währenddessen absolut sicher gespeichert und können nicht verloren gehen.

Nun ist die Karte da: Der Kunde geht in einen Laden, bezahlt mit der Karte. Xapo bezahlt den Laden in Euro oder Dollar, bucht aber Bitcoins aus dem Konto ab – die Verrechnung geschieht bei Xapo, ohne jeden Mehraufwand des Nutzers!

So lässt sich der Bitcoin ohne Probleme im Alltag verwenden und in jedem Rewe, Aldi, an jeder Tankstelle und in jedem Ikea kann mit Bitcoins bezahlt werden.

Die Kreditkarten sind in Deutschland leider noch nicht verfügbar, das Xapo Konto allerdings schon. Mit der praktischen App lassen sich bereits jetzt Bitcoin-Überweisungen tätigen, während die übrigen Bitcoins sicher im Wallet aufgehoben sind.

So lässt sich mit Xapo zum Beispiel auf Bitify einkaufen, ein Onlineshop wie eBay, auf dem Produkte mit Bitcoins und Litecoins ge- und verkauft werden können!

Ein kostenloses Xapo Konto lässt sich ganz einfach hier einrichten.

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(c) Xapo: Einfache Handhabung dank App

DuckDuckGo – Die anonyme Suchmaschine

Bildquelle: DuckDuckGo.com/Press

Diese Webseite dreht sich um den Bitcoin und weitere Kryptowährungen. Diese Währungen sind Zahlungsmittel die es einem erlauben, anonyme Geldtransfers durchzuführen.

Der Transfer von Geld ist allerdings nur ein kleiner Teil der Datenströme im Internet – bei denen man als User immer Daten und Spuren hinterlässt. Als DIE Datenkrake schlechthin gilt Google, die größte Suchmaschine der Welt.

Wer nach einer Alternative sucht schaut zum Teil recht ratlos – Bing und Yahoo sind nämlich keine. Doch es gibt die Möglichkeit im Internet zu suchen, ohne Unmenge an Daten zu hinterlassen: DuckDuckGo.

Bei DuckDuckGo handelt es sich um eine Suchmaschine, die keine persönliche Informationen sammelt. Des weiteren unterscheidet sich DuckDuckGo in den Ergebnissen von Google: Jeder Nutzer bekommt die gleichen Suchergebnisse angezeigt. Gerade dieses Feature ist in Zeiten der Debatten über Filterblasen sehr spannend!

Wer wert auf Datenschutz, Anonymität und Privatsphäre legt sollte DuckDuckGo also ausprobieren – sowohl im normalen Internet, als auch im sogenannten „Darknet“, denn DuckDuckGo hat auch eine .onion Adresse für den Tor Browser.

Normal: DuckDuckGo.com

Tor: http://3g2upl4pq6kufc4m.onion/

Was ist ein Fork? (Erklärung) – Soft Fork und Hard Fork


Immer wieder kursiert in den Medien das Wort „Fork“. Oft ist auch von einem „Soft Fork“ oder „Hard Fork“ die Rede. 
Doch was ist ein Fork – und welche Bedeutung hat ein Fork für den Bitcoin?

Ein Fork ist, ganz einfach gesagt, die Weiterentwicklung einer Open Source Software. Diese Software kann von jedem heruntergeladen und verändert werden. Diese veränderte und weiterentwickelte Software nennt man dann Fork.

Der Bitcoin ist eine dieser Open Source Software. Jeder kann den Quellcode des Bitcoins für sich verändern, wodurch jeweils ein Fork entsteht.

Diese Forks sind aber nicht alle direkt eine Pressemeldung wert. Denn wenn eine Einzelperson den Code für sich verändert, so macht dies keinen Unterschied für den Bitcoin an sich. Nur ein einziger Fork ist hier von wirklicher Relevanz: Der Ursprüngliche – der Bitcoin.

Soft Fork

Ein Soft Fork ist eine dieser Weiterentwicklungen. Allerdings eine, die Abwärtskompatibel ist. Das beutetet, dass dieser Fork zu keinen Problemen führt. So kann man den Bitcoin ganz normal weiterbenutzten.

Hard Fork

Viel dramatischer verhält es sich mit einem Hard Fork. Dieser ist nicht Abwärtskompatibel.

Wird einer dieser Hard Forks erstellt, so kann es zu einer Spaltung der ehemaligen Blockchain kommen. Diese Spaltung spiegelt sich meist in einer Verdopplung der Blockchain wieder. Das bedeutet, dass neben der ehemaligen Blockchain auch noch eine weitere, neue Blockchain entsteht.

Allerdings muss es nicht immer zu der Erstellung einer neuen Blockchain kommen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Kryptowährung Ethereum. Bei diesem kam es zu fünf Hard Forks. Doch nur einer davon führte zu zwei verschiedenen anerkannten Kryptowährungen – zwei verschiedenen Blockchains: Ethereum und Ethereum Classic.

Beim Bitcoin kam es bereits zwei Mal zu wirklich relevanten Hard Forks. So existieren nun neben dem Bitcoin auch noch Bitcoin Cash (Abspaltung bei Block 478558) und Bitcoin Gold (Abspaltung bei Block 491407).

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